HÄUFIGE FRAGEN

Fragen zum Sanierungsfahrplan

Was ist der Sanierungsfahrplan (SFP)?


Der gebäudeindividuelle energetische Sanierungsfahrplan ist ein Beratungsinstrument für Eigentümer von Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden. Wir analysieren bei einer Begehung vor Ort den Ist-Zustand des Gebäudes. Wir schlagen ein schrittweises Vorgehen mit Maßnahmenpaketen vor. Im Sanierungsfahrplan wird aufgezeigt, wie das Gebäude energetisch saniert werden kann. Keine der vorgeschlagenen Maßnahmen muss aber durchgeführt werden. Der Sanierungsfahrplan dient dem Gebäudeeigentümer als Grundlage für die energetische Sanierung seines Gebäudes. Er ist ein Strategiepapier und beinhaltet keine Planungsleistung.




Wie sieht der Sanierungsfahrplan für Wohngebäude aus?


Ein Beispiel für einen Sanierungsfahrplan für Wohngebäude können Sie hier herunterladen. Es wird sichergestellt, dass der Beratungsempfänger und an der Sanierung Beteiligte die Empfehlungen des SFP nachvollziehen können. Unser Bericht erfüllt die Anforderungen der Sanierungsfahrplan-Verordnung Baden-Württemberg (SFP-VO). Für Nichtwohngebäude kann hier aufgrund der Vielfalt der Gebäudetypen kein Muster zur Verfügung gestellt werden.




Wer darf den Sanierungsfahrplan Baden-Württemberg ausstellen?


Die Voraussetzungen zur Ausstellungsberechtigung sind in § 6 der SFP-VO geregelt. Wir als Ingenieure, Architekten und Energieberater sind berechtigt Ihnen den SFP auszustellen. Bei uns erhalten Sie einen qualititv hochwertigen und professionellen Energieberatungsbericht, mit allen Zulassungen.




Wie ist es mit der Erfüllung des EWärmeG?


Wir prüfen Ihr Gebäude im Rahmen der SFP-Erstellung auf mögliche Erfüllungsoptionen und erfüllen das EWärmeG für Sie. Wir stellen Ihnen die Formulare für die Baurechtsbehörde zur Verfügung, welche Sie nur noch unterschreiben zu brauchen.




Ist es verpflichtend, die im SFP vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen?


Nein. Es besteht keine Verpflichtung, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen. Der Sanierungsfahrplan soll aufzeigen, welche Sanierungsschritte in welcher Reihenfolge für das Gebäude sinnvoll sind. Er liefert Informationen und Entscheidungsgrundlagen, die dem Eigentümer helfen können, die energetische Verbesserung des Gebäudes besser zu planen und umzusetzen.




Ist es sinnvoll, einen SFP vor der Heizungserneuerung erstellen zu lassen?


Ja, denn im Sanierungsfahrplan werden auch Vorschläge für die künftige Heiztechnik gemacht, die gleich berücksichtigt werden können. Je frühzeitiger sich ein Eigentümer mit dem Thema befasst, desto besser ist er auch für den Fall vorbereitet, wenn eine Heizung defekt ist und zügig ersetzt werden muss. Außerdem können unnötige Kosten vermieden werden, da ein Sanierungsfahrplan aufeinander aufbauende Schritte aufzeigt und darauf hinweist, worauf für spätere Schritte frühzeitig zu achten ist. Außerdem werden Sie auf geeignete Fördermittel und Fördermittelkombinationen hingewiesen, welche danach auch gerne durch uns beantragt werden. Gerne können wir Ihnen eine Baubegleitung anbieten.




Ist es möglich, einen SFP nach der Heizungserneuerung erstellen zu lassen?


Ja. Im SFP werden auch Vorschläge zur Verbesserung der Heizung gemacht. Die Sanierung der Gebäudehülle wird ebenfalls mit einbezogen. Außerdem können unnötige Kosten vermieden werden, da ein Sanierungsfahrplan aufeinander aufbauende Schritte aufzeigt und darauf hinweist, worauf für spätere Schritte frühzeitig zu achten ist. Außerdem werden Sie auf geeignete Fördermittel und Fördermittelkombinationen hingewiesen, welche danach auch gerne durch uns beantragt werden. Gerne können wir Ihnen eine Baubegleitung anbieten.




Ich habe ein Aufforderungsschreiben der Baurechtsbehörde bekommen?


Nach dem Austausch der Heizung erhalten Sie ein Aufforderungsschreiben vom Landratsamt oder der Baurechtsbehörde, da Sie die Anforderungen des EWärmeG erfüllen müssen. Wenden Sie sich direkt an uns. Wir erfüllen das EWärmeG für Sie, im Rahmen der Sanierungsfahrplanerstellung. Bei ablaufenden Fristen beantragen wir gerne eine Fristverlängerung für Sie.




Wird der Sanierungsfahrplan gefördert?


Ja. Wir sind der erste Anbieter, der die erhöhte Förderung ab 2020 anbietet. Die Ausstellung eines Sanierungsfahrplans für Wohngebäude wird vom BAFA gefördert. Unsere Berichte, die nach den Vorgaben der Vor-Ort-Beratung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erstellt wurden, werden bei Wohngebäuden zur Gesetzeserfüllung ebenfalls anerkannt. Hierfür beantragen wir für Sie eine Förderung beim BAFA beantragt. Sie als Eigentümer müssen lediglich den geringen Eigenanteil bezahlen, den Rest erhalten wir automatisch von der BAFA. Ihr Wohngebäude wird gefördert, wenn der Bauantrag bis zum 31.01.2002 gestellt wurde. Jüngere Gebäude erhalten keine Förderung. Aber auch hier können wir einen Sanierungsfahrplan erstellen.




Wie wirkt sich das Alter eines Sanierungsfahrplans aus?


Zwischen dem Erstellungsdatum des Sanierungsfahrplans und dem Zeitpunkt des Austausches der Heizanlage dürfen nicht mehr als 5 Jahre liegen. Sollte ein SFP (oder eine als gleichwertig anerkannte BAFA-Vor-Ort-Beratung) zum Zeitpunkt, in dem die Nutzungspflicht entsteht (also bei Heizungstausch) älter als 5 Jahre sein, müsste ein neuer SFP erstellt werden. Für einen SFP, der bei Heizungstausch nicht älter als 5 Jahre ist oder der erst nach einem Heizungstausch erstellt wird, genügt es, diesen der zuständigen unteren Baurechtsbehörde einmalig vorzulegen, was wir gerne für Sie erledigen.





Fragen zum Energieausweis

Warum sollte ich bei Ihnen einen Energieausweis beauftragen?


Wir erstellen professionelle Energieausweise und arbeiten dabei genauer, als die meisten anderen Anbieter. In schwierigen Fällen erstellen wir 3D-Gebäudemodelle zu energetischen Gebäudesimulation. Bei uns sind Sie als Eigentümer und Makler mit dem Bedarfsausweis auf der sicheren Seite. Wir stellen Ihnen den Energieausweis im Original in gebundener hochglanzform zur Verfügung. Außerdem erhalten Sie bzw. Ihr Makler den Energieausweis bei Bedarf in digitaler Form, um schnellstmöglich damit in die Werbung gehen zu können. Sie erhalten den Energieausweis innerhalb weniger Tage.




Dürfen Energieausweise auch für einzelne Wohnungen ausgestellt werden?


Nein. Nach § 17 Abs. 3 EnEV 2013 werden Energieausweise für Gebäude ausgestellt. Sie sind für Teile von Gebäuden nur dann auszustellen, wenn es sich um ein gemischt genutztes Gebäude handelt und die Gebäudeteile nach § 22 EnEV 2013 getrennt zu behandeln sind. Auch hier wird nicht nach einzelnen Wohnungen, sondern nach den Bereichen mit der getrennten Nutzung Nichtwohngebäude und Wohngebäude unterschieden.




Gilt die Pflicht zur Vorlage eines Energieausweises auch beim Verkauf oder der Vermietung von denkmalgeschützten Gebäuden?


Denkmalgeschützte Gebäude sind bei Verkauf und Vermietung von der Energieausweispflicht ausgenommen, siehe § 16 Abs. 5 Satz 2 EnEV 2013: "Auf Baudenkmäler sind die Absätze 2 bis 4 nicht anzuwenden". Der Begriff Baudenkmäler ist in § 2 Nr. 3a EnEV 2013 wie folgt definiert: "Im Sinne dieser Verordnung sind Baudenkmäler nach Landesrecht geschützte Gebäude oder Gebäudemehrheiten". Demnach ist ein Gebäude, das nicht selbst ein Baudenkmal nach Landesrecht ist, jedoch zu einem nach Landesrecht geschützten Denkmalensemble gehört, ebenfalls ein Baudenkmal im Sinne der EnEV und damit von der Ausweispflicht bei geplantem Verkauf oder Vermietung freigestellt. Nur in Sonderfällen benötigen Sie hierzu einen Energieausweis.




Ist für die Erstellung einer Immobilienanzeige die Ausstellung eines Energieausweises erforderlich?


Es muss nach § 16a EnEV 2013 der Verkäufer, Vermieter, Verpächter bzw. Leasingnehmer sicherstellen, dass eine Immobilienanzeige in kommerziellen Medien bestimmte Pflichtangaben aus dem Energieausweis enthält. Diese Regelung greift aber nur, sofern zum Zeitpunkt des Aufgebens der Immobilienanzeige ein Energieausweis vorliegt.
Pflichtangaben für Immobilienanzeigen:
die Art des Energieausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis) der Endenergiebedarf/-verbrauch der wesentliche Energieträger für die Heizung des Gebäudes nur für Wohngebäude: das Baujahr des Gebäudes nur für Wohngebäude: die Energieeffizienzklasse bei Nichtwohngebäuden sind der Endenergiebedarf/-verbrauch für Wärme und für Strom jeweils getrennt aufzuführen. In Immobilienanzeigen, die vor der Fertigstellung des Gebäudes aufgegeben werden, sind keine Pflichtangaben nach §16a EnEV 2013 erforderlich, da grundsätzlich vor Fertigstellung eines Gebäudes kein Energieausweis ausgestellt werden kann. Nach § 16 Abs. 1 Satz 1 EnEV 2013 ist der Energieausweis unter Zugrundelegung der energetischen Eigenschaften des fertig gestellten Gebäudes auszustellen. Spätestens jedoch bei der Besichtigung des fertig gestellten Gebäudes hat der Verkäufer bzw. bei Vermietung, Verpachtung etc. der Vermieter, Verpächter etc. dem potenziellen Käufer/ Mieter/ Pächter etc. einen Energieausweis oder eine Kopie des Energieausweises vorzulegen. Zu diesem Zeitpunkt muss ein Energieausweis vorliegen.




Für welche Gebäude besteht eine Aushangpflicht für Energieausweise?


Die Aushangpflicht gilt für alle behördlich und nichtbehördlich genutzten Gebäude, wenn auf einer Nutzfläche von mehr als 500 m² starker Publikumsverkehr stattfindet, sowie nach dem 8. Juli 2015 für behördlich genutzte Gebäude, wenn auf einer Nutzfläche von mehr als 250 m² starker Publikumsverkehr stattfindet. Ausgehängt werden muss dabei nur die Aushangseite des Energieausweises. Der Aushang muss an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle erfolgen. Gerne erstellen wir für Sie auf Wunsch zusätzlich einen Aushang für Ihr Gebäude, auch wenn keine Aushangpflicht besteht.




Zu welchem Zeitpunkt ist bei der Errichtung eines Gebäudes der Energieausweis auszustellen?


Energieausweise für Neubauten sind unter Zugrundelegung der energetischen Eigenschaften des fertig gestellten Gebäudes auszustellen. Die Ausstellung hat unmittelbar nach Fertigstellung des Gebäudes zu erfolgen (§ 16 Abs.1 EnEV 2013). Der Ausstellungszeitpunkt nach Baufertigstellung trägt hierbei bewusst dem Umstand Rechnung, dass sich in vielen Fällen im Planungsstadium oder auch noch nach Baubeginn Änderungen ergeben oder bestimmte Randbedingungen noch nicht entschieden werden können, die aber Einfluss auf die im Ausweis dokumentierten Energiekennwerte haben. Außerdem sind weitere Neubaunachweise erforderlich. Diese erstellen wir gerne für Sie. Sprechen Sie uns gerne darauf an.




Besteht für alle Gebäude die Wahlfreiheit zwischen der Ausstellung eines Verbrauchs- oder Bedarfsausweises?


Grundsätzlich besteht Wahlfreiheit bezüglich der Ausstellung eines Bedarfs- oder Verbrauchsausweises. Dies gilt jedoch nicht ausnahmslos.

Für Neubauten dürfen, auch wegen fehlender Verbrauchsdaten, nur Bedarfsausweise ausgestellt werden. Dasselbe gilt in den Fällen, in denen bei bestimmten Modernisierungsmaßnahmen nach § 16 Absatz 1 Satz 3 EnEV 2013 ein Energieausweis auszustellen ist.

In den Fällen von Verkauf und Vermietung bestehender Gebäude (§ 16 Absatz 2 EnEV 2013) dürfen für kleinere, ältere Wohngebäude unter bestimmten Voraussetzungen keine Verbrauchsausweise, sondern aufgrund von §17 Absatz 2 EnEV 2013 nur Bedarfsausweise ausgestellt werden.

Für folgende Wohngebäude besteht keine Wahlfreiheit; es dürfen ausschließlich Bedarfsausweise ausgestellt werden:

Wohngebäude

• die weniger als 5 Wohnungen haben und
• für die der Bauantrag vor dem 1.11.1977 gestellt wurde und
• die nicht (entweder schon bei Baufertigstellung oder durch spätere Änderungen) das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung 1977 (WSchV 77) einhalten.
Zur Beurteilung, ob das betroffene Gebäude das Anforderungsniveau der WSchV 77 erfüllt, sprechen Sie uns gerne an.

Ein Verbrauchsausweis ist auch nicht zulässig, wenn für ein bestehendes Gebäude nicht oder nicht in ausreichendem Umfang konkrete Verbrauchsdaten vorliegen.




Enthält der Energieausweis eine Registriernummer?


Ja. Unsere Energieausweise enthalten Registriernummern vom Deutschen Institut für Bautechnik. Energieausweise sind nur mit Registriernummer vollumfänglich gültig. Außerdem erfüllen wir die Voraussetzungen verschiedenster Gütesiegel.




Wie verhält es sich mit gemischt genutzten Gebäuden?


Für gemischt genutzte Gebäude (z.B. Wohn- und Geschäftshaus) sind zwei Energieausweise notwendig. Ein Energieausweis für den Wohnteil und ein Energieausweis für den Nichtwohnteil (wenn je Einheit eine Fläche > 50m² vorliegt). Sprechen Sie uns gerne darauf an und wir helfen Ihnen dabei weiter.





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